zurück

9. April 2021 | RZU-Stellungnahmen

RZU-Stellungnahme zur Teilrevision 2020 des kantonalen Richtplans

Am 26. März 2021 hat der RZU-Vorstand die Stellungnahme zur Teilrevision 2020 des kantonalen Richtplans verabschiedet. Nachfolgend sind die wichtigsten Positionen und Anträge in der Stellungnahme aufgeführt:

  • Die RZU begrüsst, dass das Thema Anpassung an den Klimawandel in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden soll. Die Festlegungen im Richtplan sollten aber regelmässig auf den neuen Kenntnisstand zur Klimaentwicklung angepasst werden. Gleichzeitig bemängelt die RZU den Umstand, dass die entsprechende PBG-Anpassung zeitlich nicht parallel zur vorliegenden Richtplanvorlage erfolgt.
  • Angesichts des aktuellen Kenntnisstands zur Klimaentwicklung sollte der kantonale Richtplan deutlich über die in der Revisionsvorlage enthaltenen Festlegungen hinausgehen und auch den Klimaschutz sowie die Themen Starkniederschläge und Trockenheit miteinbeziehen.
  • Klimaschutz und Klimaanpassung als übergeordnete Ziele der Raumentwicklung gilt es auch im Bereich Verkehr aufzunehmen. Der Kanton trägt als Strasseneigentümer Verantwortung für eine klimagerechte Gestaltung seiner Strassen und sollte entsprechend in die Pflicht genommen werden.
  • Im Zusammenhang mit dem kantonalen Raumordnungskonzept begrüsst die RZU den Ansatz, wonach eine zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit dem Handlungsraum «Landschaft unter Druck» zu einem Wechsel in der Handlungsraum-Zuordnung führen kann. Die RZU hofft, dass der Ansatz auch in geeigneten Räumen im RZU-Gebiet zur Anwendung kommen wird.
  • Im Bereich Öffentlicher Verkehr äussert sich die RZU zu den Objekten Güterumfahrungslinie Limmat­tal-Furttal, Meilibachtunnel sowie Doppelspurausbauten der SZU und fordert neben einem frühzeiti­gen Einbezug der Regionen und Gemeinden in die Planung eine siedlungs- und landschafts­verträg­liche Umsetzung. Zugleich lehnt sie die Abstellanlage Feldbach, Hombrechtikon, auf Grund ihrer starken landschaftlichen Auswirkungen ab und moniert die fehlende Einbindung von Standort­ge­meinde und Planungsregion in den Evaluationsprozess.

Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.