Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zur wirksamen Beteiligung und Kooperation in der Innenentwicklung

ZIELE
  • Bereitschaft für einen kooperativen Modus der Planung wecken
  • Missverständnisse klären bzgl. Partizipation, d.h. gezielt und bewusst beteiligen
  • Differenzierungen schaffen bzgl. Situationen, Formaten, Begriffen
  • Spielarten von Zusammenarbeit ergründen 
 
ZEITRAUM 2017-2018
 
VERANTWORTLICH Witali Späth, Matthias Loepfe

PARTNER Gemeinde-VertreterInnen, themenrelevante ExpertInnen

OUTPUT 
  • 3 dokumentierte Veranstaltungen
  • Orientierungshilfe/Leitfaden
 
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VERANSTALTUNGEN

#1 - 30. März 2017, 09.00 — 12.30 Uhr
#2 - 5. Oktober 2017, 14.00 — 18.00 Uhr

#3 - 8. März 2018, 14.00 — 18.00 Uhr

Warum ein Erfa-Prozess zur wirksamen beteiligung und Kooperation in der Innenentwicklung?

Innenentwicklung ist als Thema allgegenwärtig — das ist kein Zufall. Nach Jahrzehnten des Siedlungswachstums nach aussen besteht heute das politisch breit akzeptierte Ziel, die künftige Siedlungsentwicklung in bereits bebaute und gut erschlossene Gebiete zu lenken. Innenentwicklung ist jedoch nicht nur eine Frage der baulichen Verdichtung oder der Entwicklung der Verkehrsinfrastrukturen, sondern betrifft auch Bereiche wie z.B. Bildung, Beschäftigung oder Altersversorgung. Zudem erfordert sie auch den angemessenen Einbezug von Grundeigentümern, Wirtschaft und Bevölkerung. Dementsprechend rückt die Innenentwicklung das Zusammenspiel zwischen verschiedenen staatlichen und privaten Akteuren und ihren jeweiligen Interessen in den Vordergrund. Politik und Planung müssen geeignete Formen des Austauschs und der Kooperation finden, um ihre Ziele im Bereich der Innenentwicklung verfolgen und gemeinsame Lernprozesse ermöglichen zu können.

Welche Ziele, Themen und Arbeitsweisen wird der Erfa beinhalten?

Im Erfa werden die Arbeit mit konkreten Beispielen sowie die Erfahrungen der Teilnehmenden und externen Experten im Vordergrund stehen. Die «Epoche der Innenentwicklung» ist zwar jung, es gibt aber bereits wertvolle Erfahrungen, aus denen man lernen kann. Zudem besteht im RZU-Mitgliederkreis viel Wissen über die Zusammenarbeit mit Interessenvertretern und Bevölkerung, das im Rahmen des Erfa eingebracht und diskutiert werden kann. Eine fundierte Auseinandersetzung mit konkreten Fällen soll die Basis für einen gemeinsamen Lernprozess bilden, der die Teilnehmenden bei der Suche nach angepassten Formen der Zusammenarbeit in der Innenentwicklung unterstützt.

1. Veranstaltug am 30. März 2017

In der ersten Veranstaltung des Erfa «zusammen wirken» konnten die Teilnehmenden verschiedenartige Herausforderungen der Beteiligung und Kooperation in der Innenentwicklung erkunden und so relevante Themenfelder zur Vertiefung im weiteren Erfa-Prozess erarbeiten. Im Anschluss an eine thematische Orientierung durch Michael Emmenegger, schilderten VertreterInnen aus acht RZU- Gemeinden in einem «Werkstattbericht» ihre konkreten Erfahrungen mit Beteiligung und Kooperation in der Innenentwicklung. In daran anschliessenden Workshops konnten die Teilnehmenden die Inhalte diskutieren und mit eigenen Einschätzungen spiegeln.