Beratung

grenzüberschreitende Themenfindung

Unterstützung bei der Entwicklung gemeinsamer Themenstellungen und Schwerpunkten in grenzüberschreitenden Gebieten.

Der Baustein «grenzüberschreitende Themenfindung» bietet Unterstützung bei der Entwicklung von gemeinsamen Themenstellungen und Schwerpunkten in grenzüberschreitenden Gebieten. Planung erfolgt meist vom Zentrum einer Gebietskörperschaft her und konzentriert sich auf das eigene Gebiet. Dies führt dazu, dass Grenzräumen und grenzüberschreitenden Aufgaben- und Themenstellungen häufig zu wenig Gewicht beigemessen wird, obwohl solchen Belangen in der Planungspraxis faktisch eine immer höhere Bedeutung zukommt. Demgegenüber führt die gemeinsame Betrachtung eines grenzüberschreitenden Raums durch die zugehörigen Regionen oder Gemeinden häufig zu anderen und angemesseneren Aufgaben- und Themenstellungen als der isolierte Blick auf das Gebiet innerhalb der Regions- oder Gemeindegrenze.

Vor diesem Hintergrund unterstützt der Beratungsbaustein «grenzüberschreitende Themenfindung» die Mitgliedsregionen bei der kooperativen Entwicklung von geteilten Aufgabenstellungen, Herangehensweisen und Perspektiven bezüglich grenzüberschreitenden Gebieten. Das Angebot umfasst die Erörterung der Fragestellung in einem Initialgespräch sowie – abhängig von der Bewilligung – die Organisation und die Durchführung von Workshops. In Ausnahmefällen kann die Geschäftsstelle diese Dienste auch für aneinander grenzende Gemeinden anbieten, sofern die betroffenen Regionen diese Aufgabe an die RZU delegieren. Dies gilt insbesondere für die Übergänge zwischen der Stadt Zürich als Planungsregion und den angrenzenden Gemeinden.

Um einen Prozess gemäss dem Baustein «grenzüberschreitende Themenfindung» auszulösen, gelangen interessierte Regionen (bzw. Gemeinden) mit einer Anfrage für ein Initialgespräch (1. Stufe) an die Geschäftsstelle. Im Gespräch mit dem Direktor wird die Anfrage inhaltlich präzisiert. Der Direktor informiert den Ausschuss des RZU-Vorstands über die Anfrage der Regionen (bzw. der Gemeinden). Der Ausschuss entscheidet über die Durchführung.

Die Geschäftsstelle konzipiert zusammen mit den interessierten Regionen oder Gemeinden die weiteren Schritte (2. Stufe). Zu Beginn dieses Prozesses werden unter anderem der Umfang der unentgeltlichen Leistungen der RZU-Geschäftsstelle festgelegt, die Kosten des Gesamtprozesses abgeschätzt, der Kostenteiler bestimmt sowie weitere Projektpartner wie etwa externe Fachleute benannt (vgl. Tab. auf der rechten Seite). Der Prozess und die Ergebnisse des Prozesses werden gemeinsam mit den Beteiligten dokumentiert. Die Geschäftsstelle sorgt nach Abschluss des Prozesses für eine Aufarbeitung der wesentlichen Erkenntnisse zuhanden aller RZU-Mitglieder.