Arbeitsprogramme & Jahresberichte

2014

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Schwerpunkte des Arbeitsprogramms 2014

1. Richt- und Regionalplanung unterstützen

2. Nachhaltige Entwicklung des RZU-Gebiets fördern
3. Dachfunktion stärken

Die einzelnen Vorhaben der RZU-Geschäftsstelle für 2014 sind nach den folgenden drei Bereichen gegliedert:

  • Dienstleistungen
  • Plattformaktivitäten
  • Projekte

Arbeitsprogramm 2014

1. Einleitung

Das Arbeitsprogramm der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) stellt ein zentrales Arbeitsinstrument gegenüber dem Vorstand und den Delegierten sowie innerhalb der Geschäftsstelle dar. Das Programm liefert eine Übersicht über alle im kommenden Jahr weiter laufenden und neu lancierten Vorhaben und informiert über die Bedeutung der Arbeiten für die RZU. Zudem enthält es Angaben über die in die Vorhaben involvierten Partner sowie über die im nächsten Jahr realistischerweise zu erwartenden Fortschritte.

Die Geschäftsstelle verfolgt bei der Organisation ihrer Tätigkeiten folgenden Grundsatz: Die höchste Priorität liegt bei der Versorgung der RZU-Mitglieder mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen. Die in Ergänzung dazu durchgeführten Plattformaktivitäten und Projekte erlauben es, dass die RZU-Geschäftsstelle ihren Auftrag als Stabsstelle ihrer Mitglieder und als Think-Tank für das Kerngebiet des Zürcher Metropolitanraums erfüllen und somit in Zukunft verstärkt als Kompetenzzentrum für Belange der räumlichen Entwicklung auftreten kann.

Die Aktivitäten orientieren sich grundsätzlich am laufenden Mehrjahres-Rahmenprogramm. Alle in dieser Zusammenstellung aufgeführten Vorhaben leisten dementsprechend einen Beitrag zu einem oder zu mehreren der drei im Mehrjahresprogramm 2012–2015 aufgeführten Schwerpunktbereiche:

1. Richt- und Regionalplanung unterstützen;
2. Nachhaltige Entwicklung des RZU-Gebiets fördern;
3. Dachfunktion stärken

Nachfolgend werden die Vorhaben der RZU-Geschäftsstelle für 2014 nach den folgenden drei Bereichen gegliedert und vorgestellt:

  • Dienstleistungen (vgl. Abschnitt 2);
  • Plattformaktivitäten (vgl. Abschnitt 3);
  • Projekte (vgl. Abschnitt 4).

Der an diese Ausführungen anschliessende Abschnitt 5 enthält einen ersten Ausblick auf die für das Jahr 2015 vorgesehenen Projektaktivitäten der RZU. Der abschliessende Abschnitt 6 liefert eine Übersicht über die wichtigsten Projektdaten und die im kommenden Jahr zu erwartenden Fortschritte.

2. Dienstleistungstätigkeiten 2014

Die Geschäftsstelle der RZU wird ihre Mitglieder 2014 wie bis anhin mit einer breiten Palette unterschiedlichster Dienstleistungen unterstützen. Letztere umfassen konkret:

a) die sachgerechte und transparente Aufbereitung und Vermittlung von Informationen und Sachverhalten sowie die Erstellung von Übersichten über aktuelle Entwicklungen: die Mitglieder sollen regelmässig über aktuelle Entwicklungen in wichtigen Belangen auf dem Laufenden gehalten werden. Zudem stellt die RZU ihre Stellungnahmen bereits in einer frühen Phase der Vernehmlassung intern zur Verfügung, um die RZU-interne Meinungsbildung und Koordination zu stärken. Diese Aktivitäten erhöhen die Transparenz bezüglich laufender Planungen und Projekte sowie aktueller Themen im RZU-Raum.

b) die aktive Mitarbeit in den regionalen Vorständen und Geschäftsleitungen insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung bei Richtplanarbeiten;

c) den auf Herbst 2014 vorgesehenen RZU-Einführungskurs in die Raumplanung für die neu gewählten Behördenmitglieder im RZU-Raum. Dieser findet alle vier Jahre statt und stellt ein wichtiges Angebot der RZU im Bereich der Fort- und Weiterbildung dar.

d) das Engagement der RZU-Geschäftsstelle in verschiedenen Arbeitsgruppen und Institutionen sowie die aktive Mitwirkung in verschiedenen Vorhaben von Dritten. Diese vielfältigen Aktivitäten erlauben es, die Interessen der RZU und des RZU-Gebiets fokussiert und ohne Doppelspurigkeiten einzubringen, gegebenenfalls über Fachbeiträge zu konkretisieren und die Mitglieder über wichtige Belange und Entwicklungen sachgemäss und zeitnahe zu informieren.

3. Plattformaktivitäten 2014

Das Format der Plattform stellt ein spezifisches Angebot der RZU dar, das Fachleute, Politik und Verwaltung zu konkreten Themen und Anliegen ins Gespräch bringen möchte. Die RZUGeschäftsstelle will ihre Plattform-Funktion nach innen und aussen in Zukunft intensivieren und sich als Ort des Austausches und der Diskussion etablieren. Dies trägt dazu bei, dass eine Debatte über wichtige raumplanerische Belange stattfindet und verankert diese Aspekte besser in Politik, Verwaltung und Bevölkerung.

Konkret wird die RZU 2014 im Bereich Plattformaktivitäten folgende Angebote bereitstellen:

a) die Weiterführung der seit 2011 durchgeführten RZU-Werkstatt zur regionalen Richtplanung (Experten-Plattform);

b) den RZU-Erfahrungsaustausch «Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung», der 2014 abgeschlossen werden wird (fachliche, problemorientierte Plattform);

c) zwei Veranstaltungen zu aktuellen Themen, die im Format der etablierten «Plattform Raumentwicklung Zürich und Umgebung» (RZU-interne Plattformen) durchgeführt werden, sowie

d) die Organisation eines öffentlichen Anlasses zu siedlungspolitischen Grundsatzfragen, der sich voraussichtlich mit dem Instrument Testplanung und seinen möglichen Beiträgen zur weiteren Entwicklung des Zürcher Grossraums befasst (öffentliche Plattform).

4. Projektaktivitäten 2014

Die Projekte der RZU sollen integrale Betrachtungsweisen verfolgen und/oder thematische Zwischenräume und Schnittstellen besetzen, die für die weitere Entwicklung des RZU-Raums von Bedeutung sind.

Bezüglich der im Abschnitt 4 vorgestellten Projekte ist zu beachten, dass sich aus der Aktualität des Tagesgeschehens immer wieder Ansprüche an die Geschäftsstelle und damit verbundene Aufträge ergeben können, die bei einzelnen Projekten dazu führen können, dass die für das laufende Jahr vorgesehenen Arbeiten zurückgestellt werden oder gegenüber dem Arbeitsprogramm Verzögerungen erfahren können.

Für 2014 ist die Fortführung folgender laufender Projekte geplant:

4a) Räumliche Verteilung der Nutzungsschwerpunkte / funktionale Spezialisierung
In diesem Projekt soll abgeklärt werden, ob und inwieweit eine weitere funktionale Spezialisierung im RZU-Gebiet möglich und sinnvoll ist. Dabei sollen u.a. Gebiete identifiziert werden, die für die weitere Entwicklung des RZU-Raums von strategischer Bedeutung sind. Es ist vorgesehen, dass die RZU-Regionalplaner bei der Grundlagenerhebung sowie bei der Validierung der Projektergebnisse im Rahmen von ca. zwei bis drei von der RZU finanzierten Workshops mitwirken. Das 2013 lancierte Projekt soll 2014 abgeschlossen werden. Die angestrebten Produkte sind ein Projektbericht sowie Übersichts- und Themenkarten. Sie zeigen nicht nur Räume funktionaler Spezialisierung, sondern reflektieren auch ihre Beziehung zum Umfeld und die daraus entstehenden Aufgaben. Die erzielten Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für das weiterführende Projekt «Verwandschaftskarte», das 2015 lanciert werden soll (vgl. Abschnitt 5).

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Die Projektresultate liefern eine fundierte Grundlage zur planerischen Auseinandersetzung mit möglichen Räumen in den RZUGebieten, die sich zu einer funktionalen Spezialisierung eignen. Weiter können so robuste Vorstellungen im Hinblick auf deren RZU-interne Vernetzung geschaffen werden.

4b) Parknetz – Räume der Alltagserholung im RZU-Raum
Das Projekt RZU-Parknetz-Alltagserholung versteht sich als Fortsetzung und weitergehende Präzisierung des Landschaftssystems_RZU. Es soll das Thema der Alltagserholung inklusive seiner Bezüge zu den Sachbereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr verstärkt auf die planungspolitische Agenda setzen. Dazu werden innerhalb des RZU-Gebiets siedlungsnahe Räume von regionaler bis überregionaler Bedeutung für die alltägliche Erholung der im RZU-Gebiet wohnhaften und arbeitenden Bevölkerung identifiziert und in vier Kategorien von «Erholungs-Parks» unterteilt. Für jede Park-Kategorie soll ein Beispiel exemplarisch vertieft und weitergehend untersucht werden. Mit der Vertiefung der einzelnen Beispiele werden externe Büros beauftragt. Aus dem Projekt gehen generell-abstrakte Park-Beschreibungen hervor. Daneben entstehen für die beispielhaften Vertiefungen Fotografien, Fotomontagen, Zeichnungen etc..

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Die Projekt-Resultate dieser Untersuchung zu Räumen der Alltagserholung vertiefen das Verständnis von Alltagserholung, die nicht in den üblichen Kategorien der Raumplanung erfasst wird und doch eine Schlüsselrolle für eine benutzergerechte Freiraumversorgung darstellt. Die über die Untersuchung gewonnenen Einsichten sollen Eingang finden in die regionalen Richtpläne und – sofern stufengerecht – in den kantonalen Richtplan.

4c) Siedlungsökologie
Die Siedlungsökologie bietet der Raumplanung die Möglichkeit, das Natur-Potential innerhalb der Siedlungsräume verstärkt zur Wirkung zu bringen. Dabei schafft sie Synergien zu planungspolitischen Eckpfeilern wie beispielsweise der Lebensraumqualität, der Verdichtung nach innen, der Biodiversität, den öffentlichen Räumen etc. In Zusammenarbeit mit dem Naturnetz Pfannenstil und mit dessen langfristigem Siedlungsökologie-Projekt soll das Thema an die SiedlungsÖkologie-Veranstaltung der RZU vom Sommer 2013 anknüpfen und stufengerecht weitergeführt werden.

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Das Projekt Siedlungsökologie setzt die RZU-Mitglieder kontinuierlich über neue Erkenntnisse in diesem Themenbereich ins Bild, informiert sie über aktuelle Entwicklungen und macht sie auf Veranstaltungen etc. in diesem Bereich aufmerksam.

Für 2014 ist die Lancierung folgender neuer Projekte geplant:

4d) Entwicklung Kulturlandschaft im RZU-Gebiet
Mit der Agrarpolitik 2014–2017 soll ein weiterer Schritt in Richtung mehr Ökologie in der Schweizer Landwirtschaft unternommen werden. Im raumplanerischen Fokus stehen dabei so genannte Landschaftsqualitäts-Projekte, welche die Alltags-Kulturlandschaft punkto «Schönheit», Erholungseignung und/oder Zugänglichkeit etc. aufwerten sollen. Das Projekt Entwicklung Kulturlandschaft im RZU-Raum stellt somit einen Bezug her zum laufenden Projekt Parknetz und knüpft an die Strategie-Klausur des RZU-Vorstands von 2012 zum Thema Nichtsiedlungsgebiet an. In dieser Rolle will es die Relevanz des Themas der Landschaftsqualitäts-Projekte in finanzieller und materieller Hinsicht beleuchten, Trends in der Landwirtschaft aufzeigen sowie die Schnittstellen zwischen der Raumplanung und der Landwirtschaft untersuchen. Diese Vorstellungen werden über Bilder, Collagen, Montagen etc. konkretisiert. Das Projekt wird 2014 abgeschlossen werden.

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Das Projekt schafft wichtige Grundlagen zu Gunsten der regionalen Richtplanung über zu die erwartenden landwirtschaftlichen Nutzungsarten und ihre landschaftlichen Ausprägungen in verschiedenen Teilräumen. Es trägt darüber hinaus dazu bei, die landwirtschaftlich genutzten Räume des RZU-Gebiets und die sie umgebenden Siedlungsbereiche auf die unterschiedlichen Bedürfnisse abgestimmt zu gestalten.

4e) Entwicklung des Wohnstandorts RZU-Gebiet (gemeinsam mit Ernst Basler & Partner, EBP)
Das gemeinsam mit EBP lancierte Projekt untersucht die aktuelle Entwicklung der Wohnnachfrage im RZU-Raum. Anhand von vier bis sechs exemplarischen Gebieten des Zürcher Grossraums werden planerische und städtebauliche Hinweise, Chancen und Herausforderungen ausgelotet und herausgearbeitet. Diese Erkenntnisse werden mit Partnern und externen Experten zu räumlichen Aussagen über die weiteren Entwicklungen des Wohnstandorts RZU-Raum verdichtet. Es ist vorgesehen, dass die RZU-Regionalplaner bei der Auswahl der Untersuchungsräume sowie bei der Validierung der Projektergebnisse im Rahmen von ca. 2 bis 3 von der RZU finanzierten Workshops mitwirken. Das Projekt wird 2014 mit einem Bericht und einer Veranstaltung im Rahmen der RZU-Plattformaktivitäten (vgl. Abschnitt 3) abgeschlossen.

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Das Projekt wird anhand der auf die RZU-Regionen abgestimmten Auswahl der exemplarischen Gebiete für jede Region wichtige Hinweise auf die verschiedenen Einflussfaktoren und Voraussetzungen für zukunftsgerechte Wohnformen formulieren. Basierend auf den Projektresultaten können die Regionen eine den örtlichen Verhältnissen angepasste und substantielle Diskussion über die weitere Entwicklung des Wohnens in ihrem Raum führen.

4f) Innovative Beiträge zur räumlichen Entwicklung – eine aktuelle Sichtung
Die aktuelle räumliche Entwicklung kennt nicht nur unterschiedliche Treiber und Trends, sondern steht auch vor erheblichen Herausforderungen wie etwa der Siedlungsentwicklung nach innen oder der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte und attraktiver siedlungsnaher Landschaftsräume. Das Grundlagenpapier betreibt vor diesem Hintergrund eine Sichtung aktueller Entwicklungen und best-practice-Projekten in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr. Das Projekt wird in einem ersten Teil im Spätsommer 2014 mit einem Aufsatz abgeschlossen sein. Diese Auslegeordnung wird dann in einem zweiten Schritt mit einem Expertengremium mit Blick auf Hinweise für den Zürcher Grossraum und auf tragfähige Umsetzungsstrategien diskutiert.

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Die resultierende Auslegeordnung wird wichtige Hinweise liefern, wie die regionale räumliche Entwicklung den wachsenden Herausforderungen, u.a. hinsichtlich Mobilitätsmanagement, Verdichtung und Energieverbrauch oder Orten der Begegnung und Vernetzung, zukunftsgerichtet begegnen kann

4g) Testplanung neu ausrichten (gemeinsam mit ETH-Lehrstuhl Kees Christiaanse und weiteren Partnern)
Die RZU ist der Ansicht, dass der Wirkungsanalyse von Planungsinstrumenten und den daraus abzuleitenden Einsichten eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in ihrem Raum zukommt. Das Instrument der Testplanung hat im Zuge der rasanten Deindustrialisierung der Schweizer Städte während der 1990er Jahre eine wichtige Rolle gespielt bei der Ideenfindung und bei deren Konkretisierung. In der Zwischenzeit ist das Instrument zwar gut etabliert, doch mehren sich über die letzten Jahren bei Auftraggebern wie Auftragnehmern Zeichen wachsender Unzufriedenheit. Auf der einen Seite erfüllen die Ergebnisse oft genug die Erwartungen der Auftraggeber nicht mehr. Auf der anderen Seite beklagen Planungs- und Architekturbüros ein akutes Missverhältnis zwischen Auftrag und Honorierung und nehmen deshalb nicht mehr an solchen Verfahren teil. Damit das Instrument der Testplanung bei den anstehenden Fragen grossräumlicher Entwicklung seine unverzichtbare Rolle als Ideenstifterin und Impulsgeberin spielen kann, bedarf es dringend einer kritischen Bilanz bezüglich der Erfahrungen und die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Im April 2014 sind gemeinsam mit dem Lehrstuhl Christiaanse (ETH Zürich) und weiteren Partnern eine öffentliche Veranstaltung und eine erste Bilanz geplant. Basierend auf diesen Grundlagen sowie weiteren Recherchen und Interviews mit beteiligten Akteuren auf der Auftraggeber-, der Auftragnehmerseite und weiteren Fachleuten sollen dann im Jahr 2015 und in Abstimmung mit Partnern wie dem BSA, dem SIA, der VLP und der FSU Ansatzpunkte für ein weiterentwickeltes Instrument Testplanung ausgearbeitet werden, das auf die kommenden Herausforderungen (gross-) räumlicher Entwicklung abgestimmt ist.

Regionsbezug und zu erwartender Mehrwert für die RZU-Mitglieder: Das Instrument der Testplanung, soll so weiter entwickelt werden, dass es die Regionen bei der Suche nach langfristig tragfähigen Ansätzen der Weiterentwicklung ihrer Räume zielgerichtet und effizient zu unterstützen vermag.

5. Ausblick

Gemäss der aktuellen Planung sind für 2015 folgende Vorhaben vorgesehen, die an laufende Projekte anknüpfen und somit Kontinuität im Hinblick auf die von der RZU bearbeiteten Themen und Fragestellungen gewährleisten sollen:

5a) Erfahrungsprozess Zentrumsbildung
In diesem neuen Erfa-Prozess geht es darum, die Erwartungen und Erfahrungen bezüglich aktueller und zukünftiger Rollen und Aufgaben von Ortszentren zu diskutieren. Über diesen gemeinsam mit externen Experten durchgeführten Austausch sollen Vorschläge im Hinblick auf zielführende Ansätze und Strategien zu einer Verbesserung der aktuellen Situation ausgelotet werden.

5b) «Verwandtschaftskarte RZU»
Aufbauend auf den Ergebnissen und methodischen Vorarbeiten zu den Nutzungsschwerpunkten (siehe Projekt 4a) sollen strukturell verwandte Räume im RZU-Gebiet identifiziert werden, die Zusammenhänge und Ähnlichkeiten bezüglich Herausforderungen und Entwicklungen aufzeigen. Damit wird eine neue Grundlage gelegt, den Austausch innerhalb des RZU-Raums zu verbessern, das gemeinsame Lernen bei politischen Verantwortlichen und Planenden anzuregen und Strategietransfers zu erleichtern.