News & Agenda

Unter RZU-News finden Sie aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen und dem Verband allgemein sowie Positionen zu zentralen Themen der Raumentwicklung. In der Agenda werden die Termine der RZU-Veranstaltungen der nächsten Monate aufgeführt.

RZU-News

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6. März 2017

Chance Raumplanung in Bern-Brünnen

Als Mitglied der «Chance Raumplanung» möchte die RZU auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:

Am Freitag, den 19. Mai 2017 findet in Bern-Brünnen ein Werkstattgespräch zum Thema «Multilokale Lebensweise – Chance oder Risiko für die Raumplanung?» statt. Im Zentrum stehen vier Vorträge, die folgenden Fragen nachgehen: Wer sind die «Multilokalen» und was macht ein multilokales Leben aus? Wie verbreitet ist dieser Lebensstil? Welche räumlichen Ansprüche sind mit dem multilokalen Lebensstil verbunden? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen multilokalem Lebensstil und der Raum- und Verkehrsentwicklung? Und was bedeutet das für die Stadt- und Raumplanung. Detailierte Informationen entnehmen Sie bitte folgender Einladung.

12. Dezember 2016

Medienmitteilung zur RZU-Delegiertenversammlung

Die diesjährige öffentliche Veranstaltung der RZU im Anschluss an die Delegiertenversammlung vom 8. Dezember mit 90 Teilnehmenden trug den Titel «Mitwirkung neu denken». Im Fokus standen produktive Ansätze von Zusammenarbeit zwischen Planung, Politik, Eigentümern und Bevölkerung. Die Veranstaltung zeigte anhand von sechs konkreten Beispielen auf, wie die Raumentwicklung durch neuartige, kooperative Planungsprozesse Lösungen erarbeiten kann, die auf die jeweilige Situation und die Beteiligten abgestimmt sind. Dank des systematischen Einbezugs unterschiedlicher Kompetenzen und Perspektiven können Blockaden überwunden und breit akzeptierte Ergebnisse erarbeitet werden. In diesem Sinne können wirksame Beteiligungs- und Kooperationsprozesse dazu beitragen, dass die Herausforderungen der Innenentwicklung angegangen und die damit verbundenen Chancen genutzt werden können. In der Medienmitteilung (pdf, 0.1 mb) vom 9. Dezember 2016 ist eine inhaltliche Zusammenfassung der Veranstaltung zu finden. Dazu können Sie das Handout (pdf, 3.4 mb) zum Thema «Mitwirkung neu denken» herunterladen, das zusätzliche Informationen zu den präsentierten Beispielen enthält.

Die Veransaltung diente als thematischer Auftakt zum bevorstehenden Erfa «zusammen wirken». Informationen zu Inhalt und Anmeldung erhalten sie hier.

7. November 2016

«Mitwirkung neu denken» am 8.12.16

Die Innenentwicklung wird die Zukunft des Grossraums Zürich prägen. Planung steht zunehmend vor der Aufgabe, mannigfaltige Interessen und Wissensbestände angemessen einzubinden und zu berücksichtigen. Somit wirft die Innenentwicklung Fragen zur Mitwirkung und Zusammenarbeit in besonderer Weise auf. Es gilt Ansätze zu entwickeln, die ein produktives Zusammenwirken zwischen Politik, Planung, Eigentümerschaft und Bevölkerung ermöglichen. Diesem Thema widmet die RZU die nächste öffentliche Veranstaltung am 8. Dezember 2016. VertreterInnen aus unterschiedlichen Bereichen der räumlichen Entwicklung werden anhand ausgewählter Beispiele über ihre Erfahrungen mit produktiven Formen der Zusammenarbeit berichten: Anna Dietsche (Quartierkoordination, Rorschach); Michael Emmenegger (Prozessmanagement, Zürich); Martin Hirs (Gemeinderat, Zollikon); Peter Nageler (nonconform Architektur, Wien); Ulrike Sturm (Hochschule Luzern); Joris Van Wezemael (Portfoliomanagement, Pensimo AG). Mit Toni Brühlmann-Jecklin (Stadtpräsident, Schlieren) und Bruno Maurer (Stadtrat, Opfikon) werden abschliessend zwei politische Vertreter aus dem RZU-Gebiet einige Erwartungen an den kommenden Erfa-Prozess äussern, der den RZU-Mitgliedern ab kommendem Frühjahr 2017 angeboten wird.

27. September 2016

Expedition Alltagserholung

Neben der Herausgabe einer Publikation und der Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt «Räume der Alltagserholung» an der RZU-DV vom Juni 2016, führte die RZU-Geschäftsstelle am 22. September 2016 eine «Expedition» zum Thema durch. Auf einem Spaziergang vom Bahnhof Dübendorf zum Bahnhof Bassersdorf erkundeten rund 30 Personen aus Kanton Zürich, Stadt Zürich und RZU-Gemeinden sowie ausgewählte Gäste den Raum auf unkonventionelle Art und Weise. Ungewöhnlich war dabei nicht nur die Route quer zu den üblichen Verbindungen, sondern auch die Sichtweise. So stand für einmal nicht der Blick von der Siedlung auf die Landschaft, sondern derjenige von der Landschaft auf die Siedlung im Fokus. Dabei wurden Aspekte wie der Umgang mit Verkehrsinfrastrukturen, die Behandlung von Siedlungsrändern oder die Aufwertung der Kulturlandschaft und die Schaffung von Attraktionspunkten in der Landschaft erörtert und diskutiert. Wesentliche Inhalte zu den einzelnen Aspekten sind in einem «Reiseguide» zusammengefasst, der allen Teilnehmenden abgegeben wurde.

14. Juli 2016

Chance Raumplanung in Zürich

Als Mitglied der «Chance Raumplanung» möchte die RZU auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:

Am Freitag, den 30. September 2016 findet in Zürich ein Werkstattgespräch zum Thema «Temporäre Nutzungen – Treiber innovativer Stadtentwicklung?» statt. Im Zentrum stehen vier Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Zentrum: Können temporäre Nutzungen Treiber innovativer Stadtentwicklung sein? Was bedeuten temporäre Nutzungen für Eigentümer und Verwaltungen von Immobilien? Weitere Informationen zu Ablauf und personeller Beteiligung können Sie der Einladung entnehmen.

14. Juli 2016

Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung

Mit der dritten Veranstaltung fand der Erfahrungsaustausch-prozess zur Zentrumsentwicklung am 17. März 2016 in Zumikon seinen Abschluss. Der halbtägige Anlass bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich vertieft zum Thema auszutauschen und die in den vorangehenden Veranstaltungen bereits gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen zu reflektieren. Die nun vorliegende Broschüre dokumentiert den Ablauf und die Inhalte der Veranstaltung. Darüber hinaus sind die wesentlichen «Einsichten» formuliert, die das Ergebnis einer der Veranstaltung nachgelagerten inhaltlichen Aufarbeitung und Verdichtung durch die RZU-Geschäftsstelle sind. Die Teilnehmenden erhalten ein gedrucktes Exemplar zugeschickt. Alle anderen Interessierten können das Dokument hier herunterladen.

4. Juli 2016

Jahresbericht 2015

An der Delegiertenversammlung vom 9. Juni 2016 wurde der Jahresbericht der RZU für das Jahr 2015 genehmigt. Er gibt einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten der Planungsregionen im RZU-Gebiet und über die Arbeitsschwerpunkte der RZU während des vergangenen Jahres. Er kann in Papierform bei der RZU bezogen oder als PDF heruntergeladen werden.

13. Juni 2016

Medienmitteilung zur RZU-Delegiertenversammlung

Rauschende Wasserfälle, stimmige Waldlichtungen, ruhige Flachwasserzonen, kleine Brücken oder Orte mit Blick in die freie Landschaft – solche überraschenden «Erholungsräume vor der Haustüre» standen im Zentrum der Delegiertenversammlung der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) vom 9. Juni 2016. Solche Räume tragen viel zur Lebensqualität der Bevölkerung bei. Die Referate und Diskussionen zeigten auf, dass es ­– selbst im dicht besiedelten RZU-Gebiet – mehr und vielfältigere Erholungsräume im unmittelbarem Wohnumfeld gibt als man denkt. Manche sind aber verborgene Schätze, die zuerst entdeckt werden müssen. Je nach Situation können die Qualitäten dieser Räume bewahrt, sichtbar gemacht oder gestärkt werden: An einem Ort genügt zum Beispiel der Unterhalt des attraktiven Wegnetzes. An einem anderen Ort kann die Installation einer einfachen Sitzgelegenheit, einer Skulptur oder einer temporären Plattform den Erholungswert eines Freiraums erst sichtbar machen und steigern. In diesem Zusammenhang wurden Planung, Behörden und Politik aufgefordert, mehr solche «Experimente» zu wagen und gemeinsam mit der Bevölkerung Handlungsspielräume auszuloten. Dies begünstigt die Erarbeitung von kreativen Lösungen, die den Erholungswert von siedlungsnahen Räumen auf findige Weise und mit geringem Mitteleinsatz markant steigern können. Die an der Delegiertenversammlung vorgestellten Projekte «Fjorde» in Wetzikon oder «Wildwood Plaza» in Uster belegen dies bereits heute.

In der Medienmitteilung (PDF, 0.2mb) vom 10. Juni 2016 ist eine inhaltliche Zusammenfassung der Veranstaltung zu finden. Die Broschüre zum RZU-Projekt «Räume der Alltagserholung» kann hier bestellt oder heruntergeladen werden: www.rzu.ch/publikationen

6. Juni 2016

RZU-Studie im TEC21 - Erholung vor der Haustür

«Es muss nicht immer das grosse Spektakel sein: Oft sind es unscheinbare Flecken und Orte, die eine Auszeit im gehetzten Leben der Metropolitanregion Zürich erlauben» schreibt die Landschaftsarchitektin Claudia Moll in der Schweizerischen Bauzeitung TEC21 vom 20. Mai 2016. Sie findet, dass in der Landschaft in nächster Umgebung ein grosses Potential schlummert und verweist dabei auf die aktuelle RZU-Studie «Räume der Alltagserholung». Aus dieser Studie stellt sie verschiedene Beispiele zur Aufwertung von siedlungsnahen Freiräumen vor, darunter der Schübelweiher in Küsnacht, die so genannten Fjorde in Wetzikon und das Wildwood Plaza in Uster. Die Projekte werden am Fachteil der nächsten RZU-Delegiertenversammlung vom 9. Juni 2016 – neben den Resultaten der Studie – ebenfalls vorgestellt.

Reminder Veranstaltung:
VON FJORDEN, ELEFANTEN UND VERZAUBERTEN ORTEN – Erholungsräume vor der Haustüre entdecken und stärken
Fachteil der DV vom 09. Juni 2016 (ab 17.30 Uhr) im Restaurant Metropol, Zürich

31. Mai 2016

Offene Türen der RZU-Geschäftsstelle

Bei sommerlichem Grillwetter führte die RZU-Geschäftsstelle am Abend des 26. Mai 2016 ihren jährlichen Anlass «Offene Türen» durch. Aus dem Netzwerk der RZU kamen Delegierte, Vorstandsmitglieder, KantonsrätInnen, Verantwortliche für Planung aus Mitgliedsgemeinden, Regionalplaner sowie Projektpartner aus Planungsbüros und Hochschulen. Der Anlass bot den Anwesenden eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Kurze Inputs zu Arbeitsweisen und -inhalten der RZU-Geschäftsstelle boten den etwa 40 Gästen einen Einblick in die aktuellen Tätigkeiten. Angelus Eisinger nutzte die Gelegenheit, um auf die neue Ausgabe der Zeitschrift TEC21 zu verweisen, in der ein mit ihm geführtes Interview zur RZU, zu ihren Arbeitsweisen und zu ihrer Rolle in der Planung im Grossraum Zürich abgedruckt ist.

13. Mai 2016

Veranstaltungshinweis für 9. Juni 2016

«Von Fjorden, Elefanten und verzauberten Orten – Erholungsräume vor der Haustüre entdecken und stärken»

Der öffentliche Fachteil im Anschluss an die RZU-Delegiertenversammlung vom 9. Juni 2016 beginnt um 17.30 Uhr und steht ganz im Zeichen der landschafts- und freiraumbezogenen Alltagserholung. Das Programm gestaltet sich wie folgt:
      • Einleitung – Max Walter, Präsident der RZU
      • Erholungsräume vor der Haustüre: eine Einführung – Angelus Eisinger, Direktor der RZU
      • Erholungsräume vor der Haustüre entdecken und stärken - ausgewählte Beispiele präsentiert von: Matthias Loepfe (Geschäftsstelle RZU), Roger Strebel (Geschäftsstelle RZU), Andreas Nütten (Dozent Kulturlandschaft Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)), Lukas Schweingruber (Studio Vulkan Zürich)
      • Podiums- und Plenumsdiskussion mit: René Bitterli (Gemeindepräsident Dällikon), Doris Meier-Kobler (Gemeindepräsidentin Bassersdorf), Reto Lorenzi (Leiter Stadtplanung Dübendorf), Rahel Marti (stv. Chefredaktorin Hochparterre), Angelus Eisinger (Direktor der RZU), Moderation: Michael Emmenegger (Geograf, Zürich)
 

Näheres zu diesem spannenden Thema und zum Programm der Delegiertenversammlung erfahren Sie aus der Einladungskarte für Gäste.

14. April 2016

Interview mit Angelus Eisinger und Joris Van Wezemael in Hochparterre

Besser planen und günstig bauen

Im Themenheft April 2016 «Besser planen und günstiger bauen» der Zeitschrift Hochparterre geht es um bezahlbares Bauen und Siedlungsverdichtung. Angelus Eisinger, Direktor der RZU-Geschäftsstelle, und Joris Van Wezemael, verantwortlich bei Pensimo für ein Teilportfolio der Anlagestiftung Turidomus, werden darin zu den Herausforderungen der Innenverdichtung befragt. Das Verdichten im Bestand bedeute «das Ende der Routine», so das Fazit. Die Vorphasen von individuellen Planungsprozessen werden immer entscheidender. Tragfähige Projekte auch grosser Investoren entstehen aus dem jeweils spezifischen räumlichen Kontext und unter Einbezug verschiedenster Interessengruppen wie Eigentümern, Bewohnern, kommunalen Behörden. Das Themenheft können Sie hier bestellen. 

13. April 2016

Veranstaltungshinweis «Chance Raumplanung» am 10. Juni 2016

Als Mitglied der Chance Raumplanung weisen wir auf das nächste «Werkstattgespräch» am Freitag den 10. Juni 2016 in Winterthur hin. Unter dem Titel «Mobilität und Wohnen» werden Zusammenhänge zwischen der Art und Weise wie und wo gewohnt wird und dem Mobilitätsverhalten beleuchtet. ExpertInnen aus Forschung und Praxis diskutieren Fragen zum Mobilitätsmanagement in Wohnsiedlungen entlang des Forschungsprojekts «MIWO» und des realisierten Fallbeispiels «Giesserei» in Neuhegi-Grüze. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 30. April. Alle weiteren nötigen Informationen zum Programm und zur Anmeldung erfahren sie hier (pdf, 0.2mb).

18. März 2016

Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung

Mit der dritten Veranstaltung fand am Donnerstag den 17. März ein erkenntnisreicher Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung in Zumikon seinen Abschluss. Unterstützt durch drei Vertreter der Gemeinde und vier ExpertInnen aus Forschung und Immobilienwirtschaft bot ein Team der RZU-Geschäftsstelle den rund 30 Teilnehmenden einen fachlich anregenden Nachmittag. Die bereits in den beiden vorangegangenen Veranstaltungen gewonnenen Erkenntnisse zu Fragen und Herausforderungen der Ortszentrumsentwicklung konnten im Rahmen eines Dorfplatz-Rundgangs und später an fünf thematischen «Fokustischen» vertiefter diskutiert werden. Im letzten Teil folgte eine kurze Zusammenfassung der Diskussionen sowie vier Kommentare der ExpertInnen, in denen sie jeweils die für sie wesentlichen Aspekte hervorhoben und damit die Grundlage für eine Podiumsdiskussion schufen. Der Ablauf der Veranstaltung sowie die dabei gewonnenen Einsichten werden nun aufbereitet und zeitnah in einer Dokumentation publiziert. Die Veranstaltungsreihe zum Thema ist zwar beendet, jedoch wird die Geschäftsstelle das Themenfeld Zentrumsentwicklung weiter verfolgen und ausgewählte Aspekte in Form von Fokusheften thematisieren. Denn für alle am Erfa-Prozess Beteiligten gilt ab sofort: «Einsichten hinaustragen».

16. Februar 2016

Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung

Einen Monat vor der dritten Veranstaltung des Erfa-Prozesses zur Zentrumsentwicklung ist die Dokumentation der zweiten Veranstaltung (27. Oktober 2015 in Meilen) fertiggestellt. Neben Methodik und Ablauf werden darin vor allem die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt. Unter dem Titel «Von Beispielen lernen» haben die Teilnehmenden anhand von 27 Beispielen aus dem In- und Ausland eine breite Palette an Hinweisen und Anregungen herausgearbeitet, welche entlang von zehn «Handlungsfeldern» in die Dokumentation eingeflossen sind. Der Versand der gedruckten Ausgabe an alle Teilnehmenden erfolgt in der kommenden Woche. Die Broschüre lässt sich aber auch als PDF herunterladen (7.6mb).

6. Januar 2016

Neue Statuten der RZU in Kraft

Die Statuten der RZU wurden an der Delegiertenversammlung vom 26.11.2015 revidiert. Die geänderten Statuten sind seit dem 1. Januar 2016 in Kraft. Die wesentliche Änderung besteht in der Neuformulierung der Artikel betreffend Revisionsstelle:

  • Artikel 21 betreffend Revisionsstelle bestimmt neu, dass eine Revisionsstelle gewählt und die Revision nach dem Standard zur eingeschränkten Revision durchgeführt wird.
  • Die Delegiertenversammlung erhält neu die Kompetenz zur Wahl der Revisionsstelle (vgl. Art. 12, Abs. 1, lit. f).
 

Die weiteren Änderungen betreffend Besetzung des Ausschusses sowie Benennung der Funktionen und der Anstellungsmodalitäten an der RZU-Geschäftsstelle stellen reine Nachführungen dar, damit der Wortlaut in den Statuten wieder mit der etablierten Praxis übereinstimmt. Schliesslich wurde der gesamte Text der Statuten neu geschlechtsneutral formuliert. Die aktuell gültigen Statuten können hier heruntergeladen werden.

7. Dezember 2015

Personelle Wechsel im RZU-Vorstand

Wahl von Barbara Schaffner und Pierre Dalcher in den RZU-Vorstand/ Verabschiedung von Sabine Ziegler

An der Delegiertenversammlung vom 26.11.2015 wurden auf Vorschlag des RZU-Vorstands einstimmig zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Barbara Schaffner (GLP, Otelfingen) ist seit 2011 Kantonsrätin und Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU). Zwischen 2013–2015 war sie Mitglied der Kommission für Planung und Bau (KPB). Von Beruf ist sie Physikerin im Bereich Energietechnik. Pierre Dalcher (SVP, Schlieren) wurde in Abwesenheit gewählt. Er ist ebenfalls seit 2011 Kantonsrat und Mitglied der Kommission für Planung und Bau. Während der letzten Legislatur war er KPB-Präsident. Von Beruf ist er Kundendienstleiter/Augenoptiker. Er ist Mitglied des Stadtrats von Schlieren. Vorstand und Geschäftsstelle der RZU gratulieren den neugewählten Vorstandsmitgliedern zur Wahl und freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Der Präsident der RZU, Maximilian Walter, verabschiedete ausserdem Sabine Ziegler im Namen des Vorstands mit herzlichem Dank für ihre engagierte Mitarbeit während der letzten 12 Jahre. Der Vorstand hat sehr von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen aus sehr unterschiedlichen Bereichen sowie von ihrem Engagement und ihren Verbindungen als gutvernetzte Politikerin profitieren können. Der Vorstand wünscht Sabine Ziegler für ihre zukünftigen Aktivitäten alles Gute.

1. Dezember 2015

Mobility Pricing: Fakten – Zusammenhänge – Positionen

130 Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen an der öffentlichen Veranstaltung der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) vom 26. November zum Thema «Mobility Pricing» teil. Die Veranstaltung vermittelte einen allgemein verständlichen und fachlich fundierten Überblick über Fakten und Zusammenhänge zu Mobility Pricing. Dabei kamen auch Vertreter des Kantons Zürich sowie verschiedener Interessenverbände aus Planung, Wirtschaft und Politik zu Wort. Die Veranstaltung zeigte bestehende und zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen auf, die für die Lenkung und Finanzierung des Verkehrs von Bedeutung sind. Angesichts dieser Herausforderungen sollte ein Mobility-Pricing-Ansatz sowohl den Individual- als auch den öffentlichen Verkehr einbeziehen. Nur so kann die Funktionsfähigkeit des Gesamtverkehrssystems gewährleistet werden. Zudem regte die Veranstaltung am Beispiel von Mobility Pricing dazu an, sich mit Fragen betreffend Kostenwahrheit und Internalisierung von externen Kosten, die durch den Verkehr entstehen, auseinanderzusetzen. Weil Mobility Pricing als Instrument, wenn überhaupt, erst mittel- bis langfristig zur Verfügung stehen wird, sollten auch kurz- bis mittelfristige Möglichkeiten zur Verlagerung und Reduktion von Verkehr geprüft werden. Die Raumplanung kann hier unter anderem Beiträge leisten, indem sie Siedlung und Verkehr aufeinander abstimmt, publikumsintensive öffentliche Bauten und Anlagen an geeigneten Orten ansiedelt sowie Anreize für kurze Wege zwischen Arbeits- und Wohnort setzt.

In der Medienmitteilung finden Sie eine inhaltliche Zusammenfassung und hier geht es zum Foliensatz der Veranstaltung.

26. November 2015

Angelus Eisinger über die Entwicklung von Ortszentren in der NZZ

In einem NZZ-Interview vom 11. November nimmt Angelus Eisinger, der Direktor der Regionalplanung Zürich und Umgebung, Stellung zu den planerischen Herausforderungen der Zentrumsentwicklung.Veränderte Lebensgewohnheiten und ökonomische Bedingungen verändern die Nutzung von Ortszentren. Müssen wir uns von der liebgewonnenen Idee des historischen Zentrums verabschieden? Wie können Zentren belebt werden? Wann macht es Sinn, Zentren ausserhalb alter Ortskerne zu planen? Die Antworten auf derartige Fragen sind je nach Ort unterschiedlich und auch die entsprechenden planerischen Prozesse sind je nach Ausgangslage verschieden. Der Einbezug der Betroffenen in den Planungsprozess wird allerdings überall wichtiger.

Lesen Sie den Artikel und vier sehr unterschiedliche Beispiele zum Thema in der NZZ-Ausgabe vom 11. November.

Zur Zentrumsentwicklung führt die RZU zurzeit einen mehrteiligen Erfahrungsaustauschprozess für ihre Mitglieder durch. Die Dokumentation der ersten Veranstaltung können Sie hier als PDF herunterladen.

11. November 2015

Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung

Unter dem Motto «Von Beispielen lernen» fand am 27. Oktober 2015 im Restaurant Löwen in Meilen die zweite Veranstaltung des RZU-Erfahrungsaustauschprozesses zum Thema «Zentrumsentwicklung» statt. Die knapp 40 Teilnehmenden waren aufgefordert, anhand von 27 Beispielen aus unterschiedlichen thematischen Kontexten die für sie relevanten Aspekte und vielversprechenden Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und Neupositionierung von Ortszentren zu erarbeiten. Die Beschäftigung mit den Beispielen erfolgte in drei Workshop-Sequenzen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Zusammensetzungen. Das breite Spektrum der Beispiele und Themenbereiche sicherte eine ebenso breite Palette an Erkenntnissen. Diese werden in einem nächsten Schritt durch die Geschäftsstelle der RZU gesichtet und in einer Dokumentation festgehalten. Gleichzeitig dienen sie als Grundlage für die Festlegung der inhaltlichen Ausrichtung der dritten Veranstaltung am 17. März 2016.

5. November 2015

RZU-Plattform zu Mobility Pricing

(Am 26. November 2015 um 17.45 Uhr, im Anschluss an die RZU-Delegiertenversammlung, 17.15 Uhr)

Das Verkehrssystem im Grossraum Zürich erreicht oder überschreitet in Spitzenzeiten häufig die Kapazitätsgrenzen. Kann «Mobility Pricing» eine zweckmässige Ergänzung des bisherigen Massnahmenspektrums im Verkehr darstellen? Unter Mobility Pricing versteht der Bund eine «benützungsbezogene Abgabe für Infrastrukturnutzung und Dienstleistungen im Individualverkehr und im öffentlichen Verkehr». Die Veranstaltung des Planungsdachverbands Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) vermittelt einen allgemeinverständlichen und fachlich fundierten Überblick über Fakten und Zusammenhänge zum Thema Mobility Pricing. Es referieren Markus Maibach (Geschäftsleiter Infras) und Angelus Eisinger (Direktor RZU). Im Anschluss daran kommentieren Vertreter des Kantons Zürich und verschiedener Interessenverbände aus Planung, Wirtschaft und Politik die Ausführungen: Markus Traber (Chef Amt für Verkehr Kanton Zürich), Ralf Bosch (Leiter Verkehrstelematik, Rapp Trans AG), Stefan Holenstein (Generaldirektor ACS), Bernhard Piller (Leiter Campaigning VCS) und Roman Widmer (Leiter Verkehrspolitik und Politmonitoring SSV). Die Veranstaltung wird von Danielle Lalive moderiert.

Der Einladungs-Flyer mit weiteren Informationen kann hier heruntergeladen werden.

28. Oktober 2015

Tätigkeitsschwerpunkte 2016 – 2018

Der RZU-Vorstand liefert mit diesem Strategiedokument die inhaltlichen Eckpunkte für die Arbeit der RZU als Verband und als Geschäftsstelle in den nächsten 3 Jahren. Es beinhaltet die grundsätzlichen Aufgaben, Tätigkeiten und Rollen der RZU und skizziert fünf Tätigkeitsschwerpunkte:

1. Die Dienstleistungstätigkeiten für Mitglieder weiterentwickeln

2. Das Beratungsangebot konsolidieren und weiterentwickeln

3. Entwicklungsstrategisch relevante Themen auf die Agenda setzen

4. Die RZU als Plattform zur Behandlung von Fragen der Raumentwicklung und Koordination im Grossraum Zürich weiter stärken

5. Einen Beitrag zur Weiterentwicklung von planerischen Instrumenten, Verfahren und Prozessen leisten

Die Tätigkeitsschwerpunkte legen den mittelfristigen Rahmen für die Bestimmung und Ausrichtung der Inhalte fest, die in den jährlichen Arbeitsprogrammen fixiert werden. Das Arbeitsprogramm bleibt dabei weiterhin das eigentliche Arbeitsinstrument gegenüber dem Vorstand, den Delegierten und innerhalb der Geschäftsstelle. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

15. September 2015

Erfa-Prozess zur Zentrumsentwicklung

Die Dokumentation der 1. Veranstaltung vom 26. März 2015 liegt nun in gedruckter Fassung vor und wird an alle Teilnehmenden des Erfahrungsaustauschprozesses zur Zentrumsentwicklung versandt. Die Broschüre umfasst neben einer thematischen Einführung vor allem die an der Veranstaltung erarbeiteten Erkenntnisse zur Frage «Was bedeutet Zentrum heute?». Die sehr umfassende Betrachtung lieferte zahlreiche Hinweise bezüglich relevanter Handlungsfelder und verweist auf die wesentlichen Fragen und Bereiche, die im weiteren Prozess thematisiert werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Auseinandersetzung, welche in der nächsten Veranstaltung am 27. Oktober 2015 anhand von anregenden Beispielen erfolgt. Die Dokumentation kann hier als PDF runtergeladen werden.

6. Juli 2015

Beitrag zum «Zürichsee Landschaftsschutz»

Am 13. Juni fand im Schloss Au (Wädenswil) die 88. Generalversammlung des «Zürichsee Landschaftsschutz» statt. Diese Organisation engagiert sich seit 1927 für den Schutz und die Förderung der Lebensräume und des Landschaftsbilds an den Ufern des Zürichsees. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Rapperswil hat sie im Jahr 2014 die Studie «Erholungslandschaft Zürichsee» herausgegeben. Darin werden u.a. acht Fokusräume und deren landschaftliche Entwicklungspotentiale beschrieben. Der Fokusraum 2 behandelt eine potentielle «Landschaftszunge» vom Abhang des Zimmerbergs im Langacher zum Biodiversitätshotspot in der Au. Die Realisierung dieser Idee setzt die Überwindung des Siedlungsgebiets, der Seestrasse und der Bahnlinie voraus. Auf Einladung des «Zürichsee Landschaftsschutz» reflektierte Roger Strebel die Machbarkeit dieser «Landschaftszunge». Neben Beobachtungen zu fünf ausgewählten Bereichen skizzierte er vier denkbare Lösungsansätze und damit verbundene Herausforderungen.

30. Juni 2015

RZU-SAFARI zur «Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung»

Ein Jahr nach dem RZU-Erfahrungsaustauschprozess «Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung» veranstaltete die RZU am 25. Juni 2015 einen fachlichen Rundgang zum Thema. Diese «SAFARI» führte die 22 Teilnehmenden aus Kantons- und Gemeinde-Verwaltung, Politik sowie Praxis durch das östliche Schwamendingen und Hirzenbach zur Stadtgrenze zu Dübendorf. Über die Allmend Stettbach ging es «offroad» zum Zwicky-Areal und über die Autobahn weiter nach Wallisellen. An fünf Stationen erhielten die Teilnehmenden Inputs zu verschiedenen Aspekten der Siedlungsqualität und die Möglichkeit, sich mit Fragen und Ergänzungen aktiv einzubringen. Zwischen den Stationen bot sich ausreichend Gelegenheit zum informellen Austausch. Der Abschluss der «SAFARI» fand im Büro der Quartierförderung und -entwicklung Wallisellen statt. In ihren Referaten boten Dieter Zumsteg, Reto Lorenzi und Reto Wild Erfahrungsberichte aus der Planungspraxis. Im Fokus standen Prozesse, Verfahren und Instrumente, die lokal zur qualitätsorientierten Weiterentwicklung von Bedeutung sind. Informationen zu den Stationen und den dort thematisierten Aspekten der Siedlungsqualität können Sie der Begleitbroschüre entnehmen.

29. Juni 2015

Jahresbericht 2014

An der Delegiertenversammlung vom 11. Juni 2015 wurde der Jahresbericht der RZU für das Jahr 2014 genehmigt. Das Jahr stand im Zeichen der Neujustierung und Konsolidierung von Tätigkeiten, Rollen und vereinsinterner Zusammenarbeit. Der Bericht geht besonders auf die vielfältigen Dienstleistungs-, Plattform- und Projektaktivitäten ein, die die RZU im Berichtsjahr geleistet hat, und beschreibt die umfangreichen Tätigkeiten der PlanungsregionenEr kann in Papierform bei der RZU bezogen oder hier als PDF heruntergeladen werden.

16. Juni 2015

Neues Beratungsangebot der Regionalplanung Zürich und Umgebung

An der Delegiertenversammlung vom 11. Juni 2015 wurde das neu definierte Beratungsangebot der RZU zuhanden der RZU-Mitglieder und -mitgliedsgemeinden vorgestellt. Die Broschüre enthält alle wesentlichen Angaben des Angebots, das am 1. Juli 2015 für eine Pilotphase von drei Jahren startet. Es wird sich auf Schnittstellenthemen im Bereich der Raumentwicklung konzentrieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Phasen des Einstiegs und der Vorbereitung eigentlicher Planungsprozesse. In diesen Phasen werden wichtige Weichen bezüglich Themenstellungen und Vorgehensweisen gestellt. Dabei möchte die RZU ihre Erfahrungen und Kompetenzen ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen. Bei einer regen Nutzung des Angebots kann der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern intensiviert werden. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen können Sie der Medienmitteilung entnehmen.

27. Mai 2015

Offene Türen der RZU-Geschäftsstelle

RZU-Schild

Am Abend des 26. Mai 2015 führte die RZU-Geschäftsstelle zum zweiten Mal den jährlichen Anlass «Offene Türen der RZU-Geschäftsstelle» durch. Eingeladen waren Mitglieder und Kontaktpersonen aus Politik, Planung und Wissenschaft. Trotz regnerischen und kalten Wetters kamen ca. 40 Gäste, die sich bei mehreren Kurzvorträgen über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Geschäftsstelle informieren konnten. Es wurden die Dienstleistungs-, Beratungs- und Plattform-Angebote für die Mitgliedsregionen und –gemeinden vorgestellt. Darüber hinaus gab es Informationen zu ausgewählten Projekten der Geschäftsstelle. Aus diesen Beiträgen entwickelten sich angeregte Gespräche bei Getränken, Wurst und Brot.

17. März 2015

Innenentwicklung braucht planungskulturellen Wandel – Artikel in der ZUP

In der «Zürcher UmweltPraxis» Nr. 80 vom März 2015 ist ein Artikel der RZU-Geschäftstelle zum Thema Innenentwicklung erschienen. Die RZU unternimmt darin eine grobe Sichtung aktueller planerischer und akademischer Praxis und ihrer Bemühungen, die Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach Innen effektiv zu befördern. Vor dem Hintergrund zentraler Erkenntnisse aus dem letzten Erfa-Prozess zur «Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung» werden diese Tendenzen und Aktivitäten einer Einschätzung unterzogen.

Den Beitrag können Sie hier herunterladen.

11. März 2015

Chance Raumplanung in Andermatt

Als Mitglied der «Chance Raumplanung» möchte die RZU auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:

Am Freitag, den 19. Juni 2015 findet in Andermatt ein Werkstattgespräch zum Thema «Tourismusresort Andermatt – Was kann die Raumplanung daraus lernen» statt. Neben vier Vorträgen aus verschiedenen Perspektiven und der Diskussion wird eine kommentierte Begehung des Projektgebietes stattfinden. Weitere Informationen zu Ablauf und personeller Beteiligung können Sie der Einladung entnehmen.

19. Januar 2015

Wenn der Ausnahmefall zum Normalfall wird – Artikel in der Collage

Die RZU-Geschäftsstelle hatte die Gelegenheit in der Collage, der Zeitschrift des Fachverbands für Schweizer RaumplanerInnen FSU, sich zum Thema der Innenentwicklung zu äussern. Der Artikel geht davon aus, dass der bisherige Sonderfall der Innenentwicklung in Zukunft immer mehr zum Normalfall werden wird. Auf diesen Normalfall ist die Raumplanung nicht genügend vorbereitet. Dementsprechend werden im Beitrag Eckpunkte formuliert, an welchen sich die Raumplanung in Zeiten der Innenentwicklung orientieren sollte. Er ist das Resultat aus Reflexionen über die Resultate des im letzten Jahr durchgeführten Erfahrungsaustauschs zu "Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung".

Den Beitrag können Sie hier herunterladen.

17. Dezember 2014

RZU-Einführungskurs in die Raumplanung am 10. Dezember 2014

Am Mittwoch, 10. Dezember 2014 fand der RZU-Einführungskurs in die Raumplanung im Renaissance Zurich Tower Hotel statt. Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsstelle der RZU referierten am Vormittag über die Sachbereiche Siedlung, Landschaft sowie Verkehr und deren Zusammenhänge. Thema des Nachmittags war das Planungssystem Schweiz, das anhand der Planungsinstrumente auf den Ebenen Bund, Kanton, Region und Gemeinde erläutert wurde. Dabei wurden auch die Abhängigkeiten zwischen den Planungsinstrumenten und das Gegenstromprinzip thematisiert. In allen Referaten wurde die Stadt Schlieren bzw. die Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) in unterschiedlicher Art und Weise als Beispiel zur Veranschaulichung der Inhalte verwendet.

Die Teilnehmenden des Kurses waren vor allem Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden und Regionen, aber auch Zürcher Kantonsräte sowie Mitglieder aus der kantonalen Verwaltung.

Die digitalen Kursunterlagen werden ab Januar 2015 auf Anfrage bei der RZU-Geschäftsstelle erhältlich sein.

8. Dezember 2014

Neue RZU-Website

Provisorische neue RZU-Website online

Aufgrund technischer Probleme mit der bisherigen Website musste die neue Website vorzeitig aufgeschaltet werden. Die Website befindet sich noch im Aufbau. Die wichtigsten Informationen können aber abgerufen werden und wir dürfen Sie bereits jetzt schon auf eine erste Erkundungstour einladen.

4. November 2014

Wie weiter mit den Ortszentren?

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung am 27. November 2014, 17.30 - 19.30 Uhr

In vielen Städten und Gemeinden wird intensiv über die zukünftige Entwicklung der Orts- oder Quartierzentren diskutiert. Angesichts von veränderten Alltagsmustern in den Bereichen Konsum, Freizeit und Erholung ist die Planung herausgefordert, neue und robuste Lösungen zur Entwicklung der Ortszentren zu erarbeiten. 2015 lanciert die Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) zusammen mit ihren Mitgliedern einen Erfahrungs- austauschprozess zu diesem Themenfeld. Den Auftakt dazu bildet die öffentliche Veranstaltung vom 27. November 2014, die im Anschluss an den statutarischen Teil der RZU-Delegiertenversammlung stattfindet. An dieser Veranstaltung wird eine erste Sichtung der gegenwärtigen Herausforderungen, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung von Ortszentren vorgenommen.

Programm:

  • Einleitung. Max Walter, Präsident der RZU
  • Wie weiter mit unseren Ortszentren? Eine erste Auslegeordnung. Angelus Eisinger, Direktor der RZU
  • Stolpersteine und Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung von Ortszentren. Lukas Bühlmann, Direktor VLP-ASPAN
  • Ein Kommentar von Brigit Wehrli-Schindler, «Konzepte & Projekte», Zürich
  • Podiums- und Plenumsdiskussion Moderation: Bernadette Breitenmoser, «Raumentwicklung und Kommunikationsprozesse», Zürich

 

Termin und Ort:

  • Donnerstag, 27.11.2014, 17.30 - 19.30 Uhr (im Anschluss an den statutarischen Teil der Delegiertenversammlung, mit anschliessendem Apéro)
  • UBS Konferenzgebäude Grünenhof, Nüschelerstrasse 9, 8001 Zürich

 

Wir würden uns freuen, Sie an unserer öffentlichen Veranstaltung begrüssen zu dürfen. Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer.

1. September 2014

RZU-Weiterbildung: Einführungskurs in die Raumplanung

Die Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) bietet jeweils zum Beginn der Legislaturperiode in den Gemeinden des Kantons Zürich einen Einführungskurs in die Raumplanung an. Vertreterinnen und Vertreter der RZU-Geschäftsstelle geben einen Einblick in das Planungssystem Schweiz und stellen verschiedene Planungsinstrumente sowie ihre Zusammenhänge vor. Die Sachbereiche Siedlung, Landschaft und Verkehr werden allgemein und an einem konkreten Beispiel im RZU-Gebiet erläutert. Der Kurs betont die integrale Perspektive auf die Sachbereiche und nimmt Bezug zu aktuellen Themen in der Raumplanung.

Genauere Informationen finden sie hier.

Anmeldung per E-Mail bis 24. Oktober an info@rzu.ch. Der Kurs ist auch offen für Nicht-RZU-Mitglieder.

17. Juli 2014

Unterlagen zur DV vom 26. Juni 2014

Der Jahresbericht 2013 und die Präsentationen zum Fachteil der DV vom 26. Juni 2014 sind unter folgenden Links verfügbar:

30. Juni 2014

Max Walter als neuer Präsident und André Odermatt als neuer Vize-Präsident der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) gewählt

Medienmitteilung zur Delegiertenversammlung vom 26. Juni 2014

Die Delegierten der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) wählten an der vorgestrigen Delegierten-versammlung Max Walter (*1957) zum neuen Präsidenten der RZU. Max Walter ist Präsident der Zürcher Planungsgruppe Furttal (ZPF), Gemeindepräsident von Regensdorf und Unternehmer. Damit übernimmt nach 12 Jahren mit Kathrin Martelli als Präsidentin aus der Stadt Zürich wieder ein Vertreter aus einer RZU-Umlandregion das Präsidium. Gleichzeitig wählten die Delegierten André Odermatt (*1960), der seit 2010 Stadtrat von Zürich und Vorsteher des Hochbaudepartements ist, zum neuen RZU-Vizepräsidenten. Dieses Amt wurde seit 2010 von Hans-Rudolf Blöchlinger, dem ehemaligen Präsidenten der Planungsgruppe Glattal (ZPG) bekleidet.

Als neues Vorstandsmitglied wählten die Delegierten Silva Ruoss (*1966, Architektin und Dozentin ZHAW). Im RZU-Vorstand begrüsst wurde Filippo Leutenegger (*1952), der seit 2014 Zürcher Stadtrat und Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements ist und von Amtes wegen Einsitz im Vorstand nimmt.

Die bisherige Präsidentin, Kathrin Martelli, (alt Stadträtin von Zürich) wurde nach drei Amtsperioden als Präsidentin und 20 Jahren als Vorstandsmitglied der RZU im feierlichen Rahmen verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurden Hans-Rudolf Blöchlinger als Vize-Präsident der RZU sowie Ruth Genner (alt Stadträtin von Zürich) und Rosmarie Müller (em. Professorin HSR) als RZU-Vorstandsmitglieder.

Auskünfte erteilen:
Angelus Eisinger, Direktor
Marc Zaugg Stern, Sekretär

30. Juni 2014

«Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung» – Erkenntnisse aus dem RZU-Erfahrungsprozess

Medienmitteilung zum Fachteil der Delegiertenversammlung vom 26. Juni 2014

Innenentwicklung ist mehr als Bauen. Sie ist mit gesellschaftlichem und räumlichem Wandel verbunden und betrifft eine Vielzahl von Akteuren aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zu diesem Befund kamen die Referenten am Fachteil der gestrigen Delegiertenversammlung der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) vom 26. Juni 2014. RZU-Direktor Angelus Eisinger präsentierte die Schlüsselerkenntnisse aus dem RZU-Erfahrungsprozess «Siedlungsqualität bei innerer Verdichtung». Diese Erkenntnisse wurden kommentiert durch Jürg Bösch (Stadtplaner von Dietikon), Joris Van Wezemael (Portfoliomanager von Pensimo und Privatdozent an der ETH Zürich) und Manuel Peer (Amt für Raumentwicklung des Kantons Aargau).

Die vier Referenten zeigten auf, dass Innenentwicklung die Planung der öffentlichen Hand vor verschiedene Herausforderungen stellt: Die Planung sollte ihre Verfahren kreativ weiter entwickeln, damit der vorausschauende Einbezug aller relevanten Akteure und Perspektiven in diesen anspruchsvollen Transformationsprozess gelingt. Zudem gilt es, langfristige und breit abgestützte Entwicklungsperspektiven zu formulieren. Solche Leitbilder oder Konzepte sind dann im Rahmen von Verdichtungsvorhaben zu konkretisieren und umzusetzen.

Grundsätzlich sollte sich die öffentliche Hand im Rahmen der Verdichtung und Innenentwicklung bewusst sein oder werden, dass sie ein kostbares und knapper werdendes Gut anzubieten hat. Dementsprechend kann sie gegenüber allen Beteiligten selbstbewusst auftreten und Siedlungsqualität(-en) dezidiert einfordern. In diesem Zusammenhang wurde auch daran appelliert, die bestehenden planerischen Handlungsoptionen zu erkennen
und auszuloten sowie bei Bedarf auch planerisches «Neuland» zu betreten.

Die RZU ist überzeugt, dass die an der gestrigen Delegiertenversammlung präsentierten Befunde wertvoll für die Planungspraxis sind. Sie können dazu beitragen, dass die öffentliche Hand ihre Verantwortung im Hinblick auf eine qualitätsvolle Innenentwicklung effektiv wahrnehmen kann.

Auskünfte erteilen:
Angelus Eisinger, Direktor
Marc Zaugg Stern, Sekretär

29. Juni 2014

Benno Hüppi als Präsident der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) gewählt

Die RZU begrüsst Benno Hüppi als neues Vorstandsmitglied. Er nimmt als neugewählter Präsident der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) von Amtes wegen Einsitz im RZU-Vorstand.