News & Agenda

Unter RZU-News finden Sie aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen und dem Verband allgemein sowie Positionen zu zentralen Themen der Raumentwicklung. In der Agenda werden die Termine der RZU-Veranstaltungen der nächsten Monate aufgeführt.

RZU-News

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13. Dezember 2019

Werkzeugkasten zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum

Das ökologische Potential des Siedlungsraums ist ausgesprochen hoch und sollte noch besser ausgeschöpft werden. Naturnahe Grünflächen, begrünte Dächer und Fassaden oder grosse alte Bäumen leisten dabei nicht nur einen Beitrag zu einer hohen Biodiversität. Es ergeben sich auch zahlreiche Synergieeffekte z.B. punkto Erholung, Wohlbefinden, Dorf-/Stadtbild oder Klimaanpassung.

Vor diesem Hintergrund hat das Naturnetz Pfannenstil der Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil (ZPP) zusammen mit BehördenvertreterInnen von ZPP-Mitgliedsgemeinden einen Werkzeugkasten zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum erarbeitet. Dieser Werkzeugkasten ist gedacht als Arbeitsinstrument für Gemeinden und soll Informationen und Hilfsmittel zur Erhaltung und zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum aufzeigen und zur Verfügung stellen. Er kann auch zur Sensibilisierung für das Thema genutzt werden. Zielgruppen sind Bevölkerung, Eigentümer, Architektinnen, Liegenschaftsverwaltungen oder verschiedene Bereiche der kommunalen Verwaltung (u.a. Strassenunterhalt, Grünraumbewirtschaftung, Planung). Der Werkzeugkasten ist gegliedert in die vier Bereiche: Grundlagen, Prozesse, Themen und Öffentlichkeitsarbeit. Die einzelnen Bereiche sind angereichert mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis. In Zukunft soll der Werkzeugkasten laufend aktualisiert und auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden.

11. Dezember 2019

Zukunftsbilder für die Landschaft in urban geprägten Räumen: öffentliche Veranstaltung der RZU vom 05.12.2019

Die Landschaft stand im Zentrum der von rund 100 Teilnehmenden besuchten öffentlichen Veranstaltung der RZU vom 05.12.2019 mit dem Titel «Mehr als nur «Nicht-Bauzone» – Zukunftsbilder für die Landschaft in urban geprägten Räumen».

Die zentrale Schlussfolgerung aus Sicht der RZU lautet: Die bisherigen Diskussionen über die zweite Revision des Raumplanungsgesetzes («RPG-2») konzentrieren sich zu stark auf das Bauen im «Nicht-Baugebiet». Nötig sind aber Ansätze und Vorgaben für eine überkommunale bis regionale Landschaftsplanung, die u.a. mit den bestehenden Stärken im Nicht-Baugebiet arbeitet und die Landschaft mit den Freiräumen in der Siedlung vernetzt. Eine solche Landschaftsplanung ist insbesondere in urban geprägten Räumen wie dem RZU-Gebiet wichtig. In diesen Räumen ist die Landschaft essentiell für die Lebensqualität der wachsenden Bevölkerung und damit für die Standortqualität.

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung und im Foliensatz der Veranstaltung. Hier geht es zu den Fotos und zu den «Graphic Recording»-Skizzen, die Lukas Schweingruber während der Veranstaltung zeichnete.

29. November 2019

Klimaanpassung: Von den Herausforderungen zu den Lösungsansätzen

Seit Frühling 2019 läuft das Projekt «RZU-Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung», das vom BAFU, von Grün Stadt Zürich und vom kantonalen AWEL unterstützt wird. Anfangs November traf sich die Begleitgruppe des «Netzwerks» erneut, um die Zwischenergebnisse des Projektteams zu diskutieren. Dabei standen Themen wie Wasser, grüne Infrastruktur und städtebauliche Massnahmen im Zentrum. Es wurde aber auch über gesetzliche Instrumente und informelle Prozesse diskutiert, die notwendig sind, um Anpassungsmassnahmen umzusetzen (vgl. Poster-Präsentationen, pdf, 21mb).

Ein «Kürzestfazit» der Sitzung: Das Thema Wasser sollte vermehrt im Fokus stehen und die «grüne Infrastruktur» innerhalb der Gemeinde vernetzt werden. Für eine klimaangepasste Entwicklung braucht es auch städtebauliche Innovationen (wie z.B. begrünte und teilgeöffnete Blockrandbebauungen) sowie gesetzliche respektive instrumentelle Anpassungen (z.B. Unterbauungs- oder Freiraumziffer). Nötig sind auch neue Formen der verwaltungsinternen- und externen Zusammenarbeit sowie die Sensibilisierung der politischen und fachlichen Meinungsbildner und Entscheidungsträgerinnen. Dabei sollten auch Berufsgruppen wie z.B. Architektinnen, Gartenbauer oder Facility Manager nicht vergessen werden.

Und schliesslich: es gibt verschiedene mögliche Wege in der Klimaanpassung. Manchmal braucht es umfangreiche Analysen und ausgefeilte Konzepte und Strategien, manchmal genügt das direkte Umsetzen (und Testen) von Massnahmen. Mit dem Feedback der Begleitgruppe wird das Projektteam in den nächsten Monaten nun Beispiele von umgesetzten Projekten oder Massnahmen sammeln und diese zugunsten des RZU-Mitgliederkreises aufarbeiten. Fragen, Kommentare oder Hinweise bitte an klimaanpassung@rzu.ch.

21. November 2019

Mehr als nur «Nicht-Bauzone» – Einladung zur öffentlichen Veranstaltung vom 05.12.2019

Landwirtschaft, Wohnungen, Golfplätze, Windräder, Kiesabbaugebiete – all dies ist heute in der sogenannten «Nicht-Bauzone» ausserhalb des Siedlungsgebiets zu finden. Wie aber soll sich das Nicht-Baugebiet – oder besser: die Landschaft – überhaupt entwickeln? Und welche Entwicklungen möchte man verhindern?

Diese Fragen stehen im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung der RZU mit dem Titel «Mehr als nur «Nicht-Bauzone» – Zukunftsbilder für die Landschaft in urban geprägten Räumen». Auf einen Beitrag von Rainer Klostermann (Feddersen & Klostermann) über die zukunftsfähige Landschaft in urban geprägten Räumen folgt ein Podiumsgespräch mit Rahel Marti (Hochparterre), Philipp Maurer (Bausatz GmbH), Peter Moser (Archiv für Agrargeschichte) und Raimund Rodewald (Stiftung Landschaftsschutz Schweiz) zum Thema «Zukunftsbilder für die Landschaft im Zürcher Grossraum». Roman Dellsperger moderiert und Lukas Schweingruber (Studio Vulkan) zeichnet.

Alle Informationen zur Veranstaltung, die am 5. Dezember ab 17.45 Uhr im Restaurant Metropol, Fraumünsterstrasse 12, 8001 Zürich stattfindet, sind auf dem Flyer (pdf, 1mb) zu finden.

20. November 2019

Klimaanpassung: was machen Zürich, Basel, Freiburg und Karlsruhe?

Im Frühling 2019 hat die RZU das «Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung» lanciert. Am 26.09.2019 führte sie eine «Plattform» zum Thema Klimaanpassung durch. Fünf Planungsverantwortliche aus Zürich (Lone Severin und Christine Bächtiger), Basel (Martin Sandtner), Freiburg (Babette Köhler) und Karlsruhe (Heike Dederer) berichteten über die jeweiligen Erfahrungen. Martin Berchtold (berchtoldkrass) hielt ein Einführungsreferat zum Thema Klimawandel und -anpassung.

Die anwesenden Mitglieder des RZU-Vorstands und der «Netzwerk»-Begleitgruppe erfuhren vieles aus erster Hand: Wie werden Klimaanalysen und Anpassungskonzepte erarbeitet? Und welche ganz konkreten – und bereits umgesetzten – Anpassungsmassnahmen gibt es bereits? Ein Kurzfazit aus den Referaten (Foliensatz, pdf, 98mb) und Diskussionen: Der planerische Umgang mit der Klimaanpassung ist zwar anspruchsvoll und herausfordernd und es sind vielfältige Interessenabwägungen nötig. Aber es bieten sich auch viele Chancen und Synergien, zum Beispiel in den Bereichen Frei- und Grünraum, Wasser und Gewässer sowie Fussverkehr. Und es gibt bereits viele lehrreiche und motivierende Umsetzungsbeispiele, die zu einem guten Stadtklima und zugleich zu einer qualitativ hochwertigen Innenentwicklung beitragen: entsiegelte Parkierungsflächen, begrünte Innenhöfe und Fassaden, neue Baum-Alleen, renaturierte Bäche oder Wasserspiele. Die RZU will einen Beitrag dazu leisten, dass ihr Mitgliederkreis diese Erfahrungen und Beispiele auch nutzen kann. Fragen, Kommentare oder Hinweise bitte an klimaanpassung@rzu.ch.

20. November 2019

Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung – der Start

Der Klimawandel ist in aller Munde. Auch das RZU-Gebiet wird davon betroffen sein. Gemäss den neusten Klimaszenarien der Schweiz wird 2060 der wärmste Tag des Jahres um 2.0–5.5°C wärmer sein als heute. Zudem wird es häufiger extreme Wettersituationen wie Starkniederschläge und Trockenheit geben. So rechnet man damit, dass während des stärksten Niederschlagtags durchschnittlich etwa 10 Prozent mehr Regen fällt als bei aktuellen Höchstwerten und es im Sommer bis zu einem Viertel weniger Regen gibt. All dies erfordert Klimaanpassungsmassnahmen zum Schutz von Bevölkerung, Gebäuden, Infrastruktur und Sachwerten. Dabei müssen diese Anpassungsmassnahmen auf zwei weitere Entwicklungstrends im RZU-Gebiet abgestimmt sein: Bevölkerungswachstum und Innenentwicklung.

Vor diesem Hintergrund startete die RZU im Frühjahr 2019 zusammen mit Infras GmbH das «Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung». Das Projekt wird im Rahmen des Pilotprogramms «Anpassung an den Klimawandel» vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt. Finanzielle Beiträge leisten auch Grün Stadt Zürich und das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. Im «Netzwerk» arbeiten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Raumentwicklung und Klimaanpassung aus der Stadt Zürich, aus sieben weiteren RZU-Städten und Gemeinden sowie aus der kantonalen Verwaltung zusammen. Im April 2019 fand der Initialworkshop statt. Dabei wurden der Themenkomplex Klimaanpassung und Innenentwicklung ausgelotet sowie bestehende Herausforderungen und Aufgabestellungen zusammengetragen (vgl. Foliensatz, pdf, 35.9mb). Ziel des Netzwerks ist es, das bestehende Wissen, die Erfahrungen und die Lösungsansätze zur klimaangepassten Innenentwicklung zu sammeln und in einer Beispielsammlung zusammen zu führen – zugunsten des gesamten RZU-Mitgliederkreises. Fragen, Kommentare oder Hinweise bitte an klimaanpassung@rzu.ch.

4. November 2019

Aktive kommunale Liegenschaftspolitik - Erkenntnisse

Am 19. September 2019 diskutierten Teilnehmende aus der RZU und eingeladene Podiumsgäste aus Politik und Verwaltung Deutschschweizer Gemeinden über Möglichkeiten, wie man mit boden- und liegenschaftspolitischen Mitteln aktiv Einfluss auf die Gemeindeentwicklung nehmen kann. Innenentwicklung zwingt Gemeinden, Entwicklungspotenziale im bestehenden, bereits eingezonten Gebiet zu identifizieren. Darüber hinaus braucht es eine aktive Bodenpolitik, um eine preisdämpfende Wirkung auf die Mietentwicklung ausüben und so die nötigen Spielräume für soziale Einrichtungen und Infrastrukturen schaffen zu können. Wesentliche Ziele sind ein funktionierendes Sozial- und Gemeinwesen sowie die Sicherstellung der Wohnraumversorgung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen. Die Diskussionen zeigten, dass ein breites Spektrum boden- und liegenschaftspolitischer Einflussmöglichkeiten existiert: Gemeindeeigenes Land und Liegenschaften sind dabei, was die Spielräume angeht, zwar ein wesentlicher Hebel, jedoch keine zwingende Voraussetzung, um als Gemeinde aktiv werden zu können. Nun liegen die Erkenntnisse der Veranstaltung (pdf, 0.1mb) vor.

23. September 2019

Aktive kommunale Liegenschaftspolitik vom 19.09.2019

Rund 30 Teilnehmende kamen zur RZU-Weiterbildung, um sich über «Aktive kommunale Liegenschaftspolitik» zu informieren und auszutauschen. Nach einer thematischen Einführung von Angelus Eisinger (Direktor RZU) und einem «Praxisbericht eines Orts- und Regionalplaners» von Urs Meier (Planpartner AG) wurden in drei Gesprächsrunden je zwei Gemeindevertreter aus unterschiedlichen Teilen der Deutschschweiz zu ihren konkreten Erfahrungen befragt. Diese reichten von gezielten Landkäufen im Ortszentrum (Goldach SG), über Formen der kooperativen Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten (Entlebuch LU, Kloten ZH), Massnahmen der Baulandmobilisierung (Rothenbrunnen GR) bis hin zu wohnpolitischen Aktivitäten mithilfe institutioneller Gefässe (Rüschlikon ZH) oder langjähriger Praxis im Bereich des strategischen Landerwerbs und der Baurechtsvergabe (Köniz BE). Zum Abschluss schilderte Lukas Bühlmann (Direktor EspaceSuisse) seine Eindrücke der Veranstaltung und fasste die für ihn wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Sie können den gesamten Foliensatz (pdf, 21mb) sowie die Dossiers zum Thema (pdf, 6mb) und den sechs Beispielen (pdf, 53mb) herunterladen.

22. August 2019

Aktive kommunale Liegenschaftspolitik

Die Weiterbildungsveranstaltung der RZU vom 19. September 2019 nimmt ein zunehmend wichtiges Thema in den Blick: die aktive kommunale Liegenschaftspolitik. In Zeiten der Innenentwicklung und eines stetigen Bevölkerungswachstums sind Gemeinden gefordert, die Weiterentwicklung und den Umbau des bereits überbauten Gebiets aktiv anzustossen und mitzugestalten. Eine aktive Liegenschaftspolitik kann auf verschiedenste Art und Weise dazu beitragen, dass Entwicklungen koordiniert und im Sinne öffentlicher Interessen erfolgen können – v.a. um öffentliche Aufgaben und Infrastrukturen sicherstellen zu können. Nach zwei einführenden Referaten werden Vertreter von Gemeinden aus dem RZU-Gebiet und anderen Teilen der Deutschschweiz zu ihren konkreten Erfahrungen zum Thema befragt. Die Veranstaltung wird von den Experten Lukas Bühlmann (Direktor EspaceSuisse) und Urs Meier (Planpartner AG) fachkundig begleitet und kommentiert.

12. Juli 2019

Tätigkeitsschwerpunkte 2019-2023

Der Planungsdachverband RZU vernetzt Personen und Inhalte, vermittelt zwischen Interessen, vertritt Positionen, denkt voraus und informiert. Die RZU und ihre Mitglieder engagieren sich gemeinsam für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region Zürich und Umgebung. Für die Jahre 2019–2023 haben sie folgende drei Tätigkeitsschwerpunkte gesetzt: 

  • Spannungsfelder der Innenentwicklung 
  • Mobilität im RZU-Gebiet: Entwicklungen, Trends und Konsequenzen 
  • Entwicklung des Gebiets ausserhalb der Bauzone
Das Mehrjahresprogramm 2019–2023 kann hier (PDF, 0.9mb) heruntergeladen werden. Das Dokument enthält auch die Inhalte und Gefässe des Jahresprogramms 2019/20.
Mehrjahresprogramm 2019-2023
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